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Wechsel von der alten zur neuen Website

In den kommenden Monaten erfolgt die Umstellung auf eine neue Website, die für PC, Tablet und Smartphone optimiert ist.

 

Mit zeitgemäßer Optik und neuen Funktionen erwarten wir die Freischaltung zwischen November 2023 und Januar 2024. Highlight wird ein stark erweiterter Downloadbereich sein. Werbetreibenden bieten wir den Einbau von größeren Anzeigen und von Videos.

KONSERVATIVe wird auf eine eigene Website ausgelagert.










Show

 
November / 2020
Neue Aussstellungen, neue Museen (269)
 
Editorial

Auch Museen probieren derzeit so manches digital aus. Oft sind es aber nur anderswo l√§ngst genutzte Anwendungen, die es seit 30 Jahren gibt (virtuell ¬Ąbegehbare¬ď R√§ume oder auch √∂ffentliche und √∂ffentlich gef√∂rderte Datenbanken), um ein neues Publikum zu erreichen. Aus dem Digitalisierungswissen ganz neue Formate f√ľr die besonderen Zwecke des Museums zu entwickeln, bleibt eine Hauptaufgabe. Das St√§del hat hier die Vorreiterrolle √ľbernommen.

Erfreulich ist auch die Entscheidung des Stadtmuseums Berlin, einen wirklich gut gemachten 360¬į-Rundgang durch das originale, fast unver√§ndert gebliebene Atelier von Jeanne Mammen am Kurf√ľrstendamm 29 anzubieten. Die 1890 in Paris geborene, 1976 verstorbene K√ľnstlerin arbeitete in ihrer ¬ĄZauberbude¬ď, einem Ende des 19. Jh. errichteten Wohn- und Gesch√§ftshauses in bester Lage in Charlottenburg. Mit ihren Bildern der 1920er Jahre z√§hlt Jeanne Mammen zu den bekanntesten Berliner MalerInnen und GrafikerInnen. W√§hrend der NS-Zeit und danach ging sie kompromi√ülos neue Wege. Seit 2018 ist das Atelier in der Obhut des Stadtmuseums (www.stadtmuseum.de/atelier-jeanne-mammen)

Mit dieser Ausgabe beginnen wir eine, sich auf drei Ausgaben erstreckende Serie √ľber neue Museen und Dauerausstellungen, um hervorzuheben, da√ü Museen ein geistiges Grundversorgungsmittel und nicht Leckerbissen, sondern Lebensmittel sind. Sie sind keineswegs die Schlu√ülichter im Kulturbetrieb, die man nach Belieben an- und ausknipsen kann. Wenn unsere Staatssekret√§re Museen zun√§chst schlichtweg vergessen, um sie nachher zwischen ¬ĄWellness-Oasen¬ď und Etablissements rangieren zu lassen, haben sie offenbar gro√üen Bedarf an Weiterbildung. Wir empfehlen auch und gerade diesen Verwaltungsentscheidern die Lekt√ľre des Essays von Michael Stanic zu einigen der derzeitig grassierenden musealen Modew√∂rter. Man m√ľ√üte daf√ľr allerdings etwas Zeit mitbringen und die Anregungen weiterdenken.


Adelheid Straten

Inhalt

4 Nachrichten aus der Museumswelt
9 Literatur; Namen
34 Wichtige Ausstellungen
33 Impressum; AutorInnen

Neue Ausstellungen, neue Museen

9-14 Dirk Rupnow
√Ėsterreichische Zeitgeschichte und ihre langwierige Musealisierung. Ein Befund zum Haus der Geschichte √Ėsterreichs

15-20 Thomas Hofberger, Gerrit Faust
¬ĄKosmos Kaffee¬ď: Eine Leihausstellung f√ľr alle Sinne

21-23 Christoph Emmendörffer
Dressed for Success. Das Augsburger Modetagebuch des Matthäus Schwarz (16. Jh.)

24-26 Christina Berschneider
¬ĄUp to Space¬ď: Raumfahrt im All digital erleben
Noch bis 21. Sept. 2021 im Universum¬ģ Bremen

Museumssprache

27-32 Michael Stanic
Von der Degradierung der Museumsidee durch Modebegriffe. Ein sprachanalytischer Essay

Zum Titelbild

DRESSED FOR SUCCESS
Matthäus Schwarz. Ein Augsburger Modetagebuch des 16. Jahrhunderts

Im Jahr 1520, lange vor Instagram & Co., legte Matth√§us Schwarz (1497-1574) ein ungew√∂hnliches Tagebuch an: Das ¬Ąklaidungsbuechlin¬ď mit 140 Miniaturen. Der Hauptbuchhalter der Fugger hielt darin 40 Jahre lang die M√§nnermode des 16. Jahrhunderts fest. Extravagant und standesbewu√üt!
 
Sonderausstellung der Kunstsammlungen & Museen Augsburg ab dem Ende des Shutdowns bis 28. Februar 2021 im Maximilianmuseum, Fuggerplatz 1

Aktuelle Informationen finden Sie unter:
www.kunstsammlungen-augsburg.de (Anzeige)


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Die Einf√ľhrung!

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Augsburger Renaissance ist eine fest gebundene Sonderver√∂ffentlichung von MUSEUM AKTUELL zu der Stadt Deutschlands, die f√ľr die Kunstentwicklung zwischen 1520 und 1620 die wichtigste Rolle gespielt hat. Ideal zur Vor- und Nachbereitung der diesj√§hrigen Holl-Ausstellung in Augsburg. Mehr im Shop.

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Neueste Einträge:
Keine Venus, kein Trinkgef√ľh - ist der vermisste seltsame Hohlk√∂rper von Aufhausen nichts als ein plumper Fehlbrand?
Kunsthändler verliert Prozess um angebliches Uecker-Bild
Keine Fälschung, sondern ein zweifach geschöntes Original des 16. Jh.
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Giuliano Ruffini and Pasquale Frongia
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