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Vorankündigungen

Eipper, P.-B.: Durchschaut. Zur mal-und materialtechnischen Rezeption von Kunstwerken.

  • eBook/Flipbook auf CD, ca. 800 Seiten, ca. 900 Abbn., überwiegend in Farbe. Lesbar mit HTML5, Flipbook-Reader oder Flash auf  Windows-Rechnern oder Power-Macs.

    Der Verfasser leitet die Restaurierungsabteilung am Universalmuseum Joanneum und ist bekannter Autor und Herausgeber des Standardwerks zur Oberflächenreinigung. Er öffnet erstmalig die Schatztruhe der Restaurierungswerkstatt eines der bedeutendsten österreichischen Museen, um, zusammen mit vielen Beispielen aus Museen weltweit, die Augen zu offnen für all das, was Gemälde und Skulpturen maltechnisch verbergen.

    Das Buch vermittelt an einer Fülle von Praxisbeispielen (Gemälde und Skulpturen) das Grundwissen der Materialtechnik der Kunst. Der Verfasser Dr. Paul-Bernhard Eipper ist Diplom-Restaurator, Chefrestaurator am Universalmuseum Joanneum in Graz und ist mit einer Fülle von Veröffentlichungen in der Fachwelt bekannt geworden, u.a. als Herausgeber des Standardwerks zur Oberflächenreinigung. Er lehrt zudem an europäischen Universitäten Materialkunde für KunsthistorikerInnen. In knapper und deutlicher Sprache geschrieben, ermöglicht das Studienbuch dem Lesenden, selbst die Grenzen der Wahrnehmung zu reflektieren oder zwischen Altersphänomenen und Schadphänomenen klar zu unterscheiden. Es fördert vor allem die Zusammenarbeit von Konservatoren-Restauratoren und KunsthistorikerInnen in Museen und Ausstellungsinstitutionen, Denkmalpflege, Sammlungsbetreuung und Kunsthandel.
     
    Die hier vorgestellten Praxiserkenntnisse sollen ausgebildeten Konservatoren-Restauratoren ebenso wie Studierenden der Konservierungs- und Restaurierungswissenschaften, KunsthistorikerInnen, mit Kunstwerken Handel Treibenden, in Kunstspeditionen und bei Kunstversicherungen Beschäftigten, Sammelnden und Interessierten durch typische Vergleichsbeispiele beim Verstehen und Deuten von Kunstwerken helfen. 
     
    Inhalt: 
     
    I. Einleitung
     
    II. Authentizität und Interpretation
    Wahrnehmung von Kunstwerken im Allgemeinen
    „Objektivität“ der eigenen Wahrnehmung
    Authentizität des Originals
    Fragen zur Verifizierung der eigenen Wahrnehmung von Kunstwerken
    Maltechnik: Was sehen wir und was bleibt uns verborgen?
    Materialabbau: Ist das, was wir sehen, wirklich das, was der Künstler dem Betrachter zeigen wollte?
    Interpretationen: Was hat sich verändert und was ist verändert worden?
    Aspekte der Reinigung und angemessene Sauberkeit
    Retuschen
    Restaurierung
    Exkurs: Zum historischen Umgang mit originalen Fassungen am Beispiel der Philipp-Jakob Straub-Werkstatt
    Schlussfolgerungen   
    Nicht geht mehr. Von den Grenzen der Restaurierung
     
    III. Original und Fälschung
    Zum Austausch von Fotografie und Malerei
    Kunst als Fälschung ‒ Fälschung als Kunst 
    Werkstattkopien und spätere Kopien
    Erkennungsmöglichkeiten / Untersuchungsmethoden
    Fälschungsbegriff und Konsequenzen
     
    IV. Maltechnische Details
    Zusammengenähtes
    Keil- und Spannrahmen
    Aufnagelungen
    Nagellöcher
    Gemäldeumschlagskanten
    Spanngirlanden
    Schachtelhalm-Schleifspuren
    Stehen gelassene Grundierungen 
    Imprimituren
    Zirkelpunkte
    Durchgeschlagenes
    Malkanten
    Verworfenes
    Pentimenti
    Ritzungen
    Quetschkanten
    Was nicht in die Farbe gehört
    Fingerabdrücke
    Rückseitennotizen
    Signaturen
    Markierungen
    Übermalungen und Schönungen
    Firnis
    Beschneidungen und Anstückungen
    Craquelé
    Parkettierungen
    Zierrahmen
    Restaurierungsspuren
    Oberflächenreinigung
    Rückseitenschutz bei Gemälden
    Befestigung im Rahmen
    Kopien
    Vandalenakte
     
    V. Schäden richtig diagnostizieren
     
    VI. Anhang
    Anhang 1: Historische Maltechniken, Fassungen und Vergoldungen
    Anhang 2: Drei Beispiele von Maltechniken zwischen 1880 und 1950:
    • August Deusser (1870-1942)
    • Egon Schiele (1890-1918)
    • Norbertine Bresslern-Roth (1891-1978)
    Anhang 3: Zeitgenössische Maltechniken
    Anhang 4: Typische konservatorische und restauratorische Maßnahmen
    • Anforderungen an den Rückseitenschutz
    Anhang 6: Zur Prävention: Kunst vor Schadstoffen schützen
    Anhang 7: Aufbewahrung von Kunstwerken in Privatbesitz
     
    Dank
    Literatur
    Abstract
     
    VII. Nachwort
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