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Eipper, P.-B.: Durchschaut. Technologie und Konservierung von Kunstwerken

  • eBook/Flipbook auf CD, 614 A4-Seiten, 820 Abbn., überwiegend in Farbe. Lesbar mit HTML5, Flipbook-Reader oder Flash auf  Windows-Rechnern oder Power-Macs. ISBN 978-3-9327-0490-1

    Der Verfasser leitet die Restaurierungsabteilung am Universalmuseum Joanneum und ist bekannter Autor und Herausgeber des Standardwerks zur Oberflächenreinigung. Er öffnet erstmalig die Schatztruhe der Restaurierungswerkstatt eines der bedeutendsten österreichischen Museen, um, zusammen mit vielen Beispielen aus Museen weltweit, die Augen zu offnen für all das, was Gemälde und Skulpturen maltechnisch verbergen.

    Das Buch vermittelt an einer Fülle von Praxisbeispielen (Gemälde und Skulpturen) das Grundwissen der Materialtechnik der Kunst. Der Verfasser Dr. Paul-Bernhard Eipper ist Diplom-Restaurator, leitender Restaurator am Universalmuseum Joanneum in Graz und ist mit einer Fülle von Veröffentlichungen in der Fachwelt bekannt geworden, u.a. als Herausgeber des Standardwerks zur Oberflächenreinigung. Er lehrt zudem an europäischen Universitäten Materialkunde für KunsthistorikerInnen. In knapper und deutlicher Sprache geschrieben, ermöglicht das Studienbuch dem Lesenden, selbst die Grenzen der Wahrnehmung zu reflektieren oder zwischen Altersphänomenen und Schadphänomenen klar zu unterscheiden. Es fördert vor allem die Zusammenarbeit von Konservatoren-Restauratoren und KunsthistorikerInnen in Museen und Ausstellungsinstitutionen, Denkmalpflege, Sammlungsbetreuung und Kunsthandel.
     
    Die hier vorgestellten Praxiserkenntnisse sollen ausgebildeten Konservatoren-Restauratoren ebenso wie Studierenden der Konservierungs- und Restaurierungswissenschaften, KunsthistorikerInnen, mit Kunstwerken Handel Treibenden, in Kunstspeditionen und bei Kunstversicherungen Beschäftigten, Sammelnden und Interessierten durch typische Vergleichsbeispiele beim Verstehen und Deuten von Kunstwerken helfen. 
     
    Inhalt: 
     
    I. Einleitung 6
     
    II. Authentizität und Interpretation 7
    Wahrnehmung von Kunstwerken im Allgemeinen 7
    „Objektivität“ der eigenen Wahrnehmung 8
    Authentizität des Originals 9
    Fragen zur Verifizierung der eigenen Wahrnehmung von Kunstwerken 10
    Maltechnik: Was sehen wir und was bleibt uns verborgen? 12
    Materialabbau: Ist das, was wir sehen, wirklich das, was der Künstler 
    dem Betrachter zeigen wollte? 25
    Interpretationen: Was hat sich verändert und was ist verändert worden? 38
    Aspekte der Reinigung und angemessene Sauberkeit 51
    Retuschen 66
    Restaurierung 73
    Exkurs: Zum historischen Umgang mit originalen Fassungen 
    am Beispiel der Philipp-Jakob Straub-Werkstatt 100
    Schlussfolgerungen   109
    Nicht geht mehr. Von den Grenzen der Restaurierung 109
     
    III. Original und Fälschung 120
    Zum Austausch von Fotografie und Malerei 120
    Kunst als Fälschung ‒ Fälschung als Kunst 130
    Werkstattkopien und spätere Kopien 130
    Erkennungsmöglichkeiten / Untersuchungsmethoden 145
    Fälschungsbegriff und Konsequenzen 166
     
    IV. Maltechnische Details 182
    Zusammengenähtes 182
    Keil- und Spannrahmen 185
    Aufnagelungen 190
    Nagellöcher 194
    Gemäldeumschlagskanten 197
    Spanngirlanden 201
    Schachtelhalm-Schleifspuren 203
    Stehen gelassene Grundierungen  211
    Imprimituren 218
    Hinweise auf Staffeleien 218
    Vorzeichnungen 221
    Raster 225
    Zirkelpunkte 230
    Durchgeschlagenes 232
    Malkanten 235
    Verworfenes 236
    Pentimenti 242
    Ritzungen 247
    Quetschkanten 252
    Was nicht in die Farbe gehört 254
    Fingerabdrücke 259
    Rückseitennotizen 263
    Signaturen 268
    Markierungen 276
    Übermalungen und Schönungen 278
    Firnis 284
    Beschneidungen und Anstückungen 290
    Craquelé 297
    Parkettierungen 303
    Zierrahmen 312
    Restaurierungsspuren 337
    Oberflächenreinigung 344
    Rückseitenschutz bei Gemälden 347
    Befestigung im Rahmen 359
    Kopien 362
    Vandalenakte 368
     
    V. Schäden richtig diagnostizieren 371
     
    VI. Anhang 393
    Anhang 1:  Historische Maltechniken, Fassungen und Vergoldungen 393
     
    Anhang 2:  Drei Beispiele von Maltechniken zwischen 1880 und 1950:
    A) Die Maltechnik von August Deusser (1870-1942) 404
    B) Die Maltechnik von Egon Schiele (1890-1918) 421
    C) Die Maltechnik von Norbertine Bresslern-Roth (1891-1978) 453
     
    Anhang 3: Zeitgenössische Maltechniken und Malmaterialien 476
     
    Anhang 4:  Beispiele zeitgemäßer konservatorisch-restauratorischer Maßnahmen an historischen, modernen und zeitgenössischen Bildwerken                              481  
    4a) Die Restaurierung von „Venus und Amor“ von Govaert Flinck 481
    4b) Restaurierung gefasster Skulpturen 494
    4c) Restaurierung der Gemälde von August Deusser 496
    4d) Restaurierung beim Schiele-Gemälde „Stadtende/Häuserbogen III“ 499
    4e) Zur Restaurierung der Gemälde von Norbertine von Bresslern-Roth 511
     
    Anhang 5:  Zur Prävention: Kunst vor Schadstoffen schützen 531
     
    Anhang 6:  Aufbewahrung von Kunstwerken in Privatbesitz 548
     
    Dank 561
    Literatur 562
     
    VII. Nachwort 611

     

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