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September / 2021
Ethnologie - Neue Museen, neue Ausstellungen - Konservieren/Restaurieren (DA 275+276)
 
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Editorial

Frauen kommen in Museen zunehmend in leitende Positionen, nehmen sich Künstlerinnen an, deren immense Bedeutung sich nicht nur für die Kunstgeschichte immer mehr herausstellt. Sie zeigen Objekte und deren Geschichte aus einer anderen Perspektive; sie wagen sich – auch außerhalb von speziellen Frauenmuseen – an Themen, die Männer eher umgehen oder verdrängen. Plötzlich dürfen Textilien gleichwertig neben Gemälden stehen, wobei die Textilien die Hauptrolle spielen – wie kürzlich in der Augsburger Ausstellung „Um angemessene Kleidung wird gebeten.“ oder auf Schloß Ambras die Austellung „Mode schauen“. Das Gemälde einer graviden Frau (in Augsburg sogar die entsprechende Kleidung) – ein Thema, das sonst bestenfalls bei Mariendarstellungen vorkommt – tauchen wie aus dem Nichts auf. Auch sammelnde Frauen sind längst eine Selbstverständlichkeit und wissenschaftlich entdeckt worden (dazu auch S. 5). Und in der Restaurierung spielen mittlerweile Frauen die Hauptrolle (es gibt sogar Ausstellungen über sie, z.B. mit Christbaum-Schmuck aus ihrem Nachlaß im BNM).

Die prächtige Ausstellung in Ambras wurden von KuratorInnen zusammengestellt, die mit großem Objekt-, Material- und Technikwissen zeigen konnten, daß die Maler etwa den Schmuck nicht frei erfunden haben, sondern exakt wiedergeben, wie die aufgelegten exquisiten, fast identischen Schmuckstücke beweisen oder daß der Spitzenbesatz am Halsauschnitt keinesweges übertrieben steif stehend gemalt ist, sondern durch einen Drahtgeflecht-Kragen gestützt war; ein solches, extrem rares Exempar (HLM Darmstadt) war zu sehen. So etwas macht nachfolgenden Museumsleuten Mut und Lust auf weitere Entdeckungen. Dahinter steht auch die Botschaft, neu hinzugekommenen und heranwachsenden Menschen zu zeigen, welche Entwicklungschancen Frauen bei uns haben.

Die kürzlich publizierte verquerte Interpretation zu Vermeers „Milchmädchen“ (eigentlich eine Söppken vorbereitende Kammerzofe) ist da leicht zu verkraften.

Freuen wir uns auf die vielen Entdeckungen, die noch vor uns liegen!

Adelheid Straten


Inhalt:

5 Nachrichten aus der Museumswelt
8 Literatur │ Namen

Buchbesprechungen, Kommentare


11-13 Utz Anhalt
Zwei Neuerscheinungen zum Thema „Tier und Mensch“

13-14 Paul-Bernhard Eipper
Ein neues Handbuch zur Pflege kirchlicher Kunst- und Kulturgüter

15-18 Utz Anhalt
Kulturzerstörungen weltweit und Afrikas Restitutionsbemühungen

19 Claus Deimel
Tunnelblick. Zu: „Afrikas Kampf um seine Kunst. Geschichte einer postkolonialen Niederlage” von Bénédicte Savoy

20-23 Jakob Anderhandt
Täter, Opfer, Fakten. Zur Debatte über das Luf-Boot im Humboldt Forum

24 Michael Stanic
Warum ich mir die Presseberichte zum Humboldt Forum bis auf weiteres erspare

Konservieren-Restaurieren

25-29 Jochen Käferhaus
Landesmuseum Braunschweig: Nachhaltigkeit in Depots ist möglich

30-36 Melitta Schmiedel; Paul-Bernhard Eipper
Zeitgemäße Retuschen an den vier Stangen eines Traghimmels

37-41 Nikolaus Wilke
Schädlingsbekämpfung mit feuchtegeregelter Wärme. Neue Studie zu Letaltemperaturen von Schadinsekten in Sammlungen

Neue Museen, neue Ausstellungen

53-44 Franz Fechner und Team von AsKI e.V.
TSURIKRUFN! Erinnerungen an jüdische Persönlichkeiten in Deutschland

45-47 Jochen Süss
Die Brehms Weltals musealer Ort für den Begründer der deutschen Public Science

48-51 Andreas Gundelwein
Das Konzept des Nürnberger Zukunftmuseums

Utz Anhalt
"GEWALTIG! Nordsee - Vom Umgang mit Naturkatastrophen"

Fälschungserkennung

56-61 Christian Müller-Straten
Sündenbock oder Schwarzes Schaf? Die unerforschte Rolle
des Antikenhändlers Oxan Aslanian

64-65 AutorInnen dieser Ausgabe
65 Impressum
66 Wichtige Ausstellungen

Zum Titelbild

Salamis 480

Der Sieg der Griechen unter der Führung Athens über die Perser in der Seeschlacht von Salamis 480 v. Chr. jährt sich dieser Tage zum 2500sten Mal. Er zählt zu den großen Wendepunkten der europäischen Geschichte. Die Ausstellung „Salamis 480“ bindet die Schlacht, ihre Vorgeschichte und ihre Folgen in einen größeren historischen, kulturhistorischen und kunstgeschichtlichen Rahmen ein. Anhand von hochkarätigen archäologischen Funden aus bedeutenden Museen der Welt und illustriert durch dreidimensionale Modelle wird das epochemachende Ereignis dem Besucher vor Augen geführt.
Staatliche Antikensammlungen
am Königsplatz München
16. November 2021 bis 13. März 2022
Di–So 10–17 h; Mi 10–20 h

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•TEPPICHLÄNDER UND TEPPICHORTE
•TEPPICHART
•TEPPICH-TEIL
•TEPPICHFORMAT UND -FUNKTION
•TEPPICH-DEKOR
•FLACHGEWEBE
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