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Juni / 2019
Österreichische Künstlermuseen + Aktuelles (257+258)
 
Vorwort

Seit mehr als 15 Jahren widmet die renommierte Zeitschrift MUSEUM AKTUELL jeden Sommer eine Ausgabe der österreichischen Museumslandschaft. Der guten Tradition folgend, werden in dieser Ausgabe österreichische „Künstlermuseen“ präsentiert, wobei der Künstlerbegriff als ein sehr offener verstanden wird, und neben Malern, Komponisten und Literaten auch Multitalente die gebührende Aufmerksamkeit erhalten.

War die Einrichtung erster Künstlermuseen in den 1970er Jahren noch als Versuch einer alternativen Museumspraxis zu werten, so zeugen die zahlreichen Neugründungen von Künstlermuseen gegen Ende des 20. und am Beginn des 21. Jahrhunderts von einer völlig neuen Kultur der Museumspraxis. Nicht unwesentlich beteiligt an dieser Entwicklung waren die sich ständig vermehrenden und innovativen Ausdrucksformen künstlerischer Sammeltätigkeit. Das Interesse vieler Künstler selbst, ihr Werk auch in Zukunft in relativer Geschlossenheit der Öffentlichkeit zu präsentieren, trug weltweit wesentlich zur Entstehung einer Vielzahl von Künstlermuseen bei.

Diese Gruppe musealer Einrichtungen erfreut sich seit Jahrzehnten wachsender Beliebtheit, da ihre Häuser in der Regel sehr viel über die Persönlichkeit von Künstlerinnen und Künstlern vermitteln und deren über das Professionelle hinausgehende menschliche Seite mit zum Gegenstand der Betrachtung werden lassen. Vielfach wird es erst über den biographischen Kontext möglich, künstlerischen Ambitionen und Individualitäten zu erkennen, und Erklärungen der Kunstwerke selbst zu erhalten.

Bis in die späten 1960er Jahre wurde unter einem Künstlermuseum ausschließlich eine Einrichtung verstanden, die einem verstorbenen bildenden Künstler und dessen Werk gewidmet war. Erst allmählich wurde es modern, lebende KünstlerInnen selbst in die Ausgestaltung der ihnen und ihren Werken gewidmeten Museen miteinzubeziehen. So entstand auch eine ganz neue Perspektive auf den Begriff Künstlermuseum: Heute werden auch von Künstlern als Kunstwerk konzipierte und realisierte Museen als Künstlermuseen bezeichnet.

In Österreich erfreuen sich die zahlreichen, oft nur sehr kleinen, Künstlermuseen wachsender Beliebtheit. Neben den großen Museen des Bundes ergänzen sie die österreichische Museumslandschaft in ganz hervorragender Weise. Ob beispielsweise das „Nitsch Museum“ in Mistelbach, das „Arnulf Rainer Museum“ in Baden oder das „Adolf Frohner Museum“ in Krems, ob das „Daniel Spoerri Museum“ in Hadersdorf, das „Hundertwasser Haus“ in Wien, das „Wolfgang Flatz Museum“ in Dornbirn, das „Werner Berg Museum“ in Bleiburg oder das „Museum Gugging“: Sie alle sind wunderbare Steine im Mosaik der österreichischen Museumslandschaft.

Ich darf Sie, liebe Leserinnen und Leser, sehr herzliche einladen, sich persönlich ein Bild von der Vielfältigkeit des Angebotes auch in diesem Bereich der österreichischen Museumslandschaft zu machen, und wünsche Ihnen neben einer spannenden Lektüre auch viele interessante Museumsbesuche.

Alexander Schallenberg

Österreichischer Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien

Inhalt:

6 Nachrichten aus der Museumswelt
8 Literatur
9 Namen
54 AutorInnen
55 Impressum
56 Wichtige Ausstellungen

Österreichische Künstlermuseen

10 Anja Morgenstern/Gabriele Ramsauer
Leopold Mozart. Musiker – Manager – Mensch. Sonderausstellung im Mozart-Wohnhaus Salzburg

13 Intervention: Warum Augsburgs Mozartmuseum geschlossen ist. Fragen an den Augsburger Kulturreferenten Thomas Weitzel

14 Theresia Gabriel
Haydn-Haus Eisenstadt und Liszt-Haus Raiding: Zwei Musikergedenkstätten-Juwele

17 Maria Sams
Die Lehár-Villa in Bad Ischl: Von der Sommervilla zum Museum

19 Thomas Haas
Das Stille Nacht-Museum in Salzburger Arnsdorf: Mehr als ein Museum

23 Gerhard Haring
Das Franz Xaver Gruber Gedächtnishaus im oberösterreichischen Hochburg-Ach

25 Bianca Russ-Panhofer
Das Rosegger-Geburtshaus am Alpl und das Rosegger-Museum in Krieglach

27 Robert Schmiedlehner
Das Museum Zinkenbacher Malerkolonie in St. Gilgen am Wolfgangsee

Aktuelles

30 Andreas Vogel
Freier Eintritt für Alle? Zur aktuellen Preispolitik von Museen

34 Kai Artinger
Ist hier Afrika? Die neue Afrika-Dauerausstellung im Linden-Museum Stuttgart

37 Uwe Albrecht
Das Diorama der Zukunft

45 Paul-Bernhard Eipper
Objekte aus Silber: Reinigung, Beschichtung und Aufbewahrung

51 Utz Anhalt
Saxones – Die Sachsen-Ausstellung im Niedersächsischen Landesmuseum

53 Christian Müller-Straten
Zum Rücktritt des Direktors des Jüdischen Museums Berlin, Prof. Dr. Peter Schäfer. Ein Kommentar

Zum Titelbild

PharaonenGold – 3000 Jahre altägyptische Hochkultur
Bis 24. November 2019, täglich ab 10 Uhr

Die Ausstellung “PharaonenGold – 3000 Jahre altägyptische Hochkultur” im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt mit 160 Exponaten aus dem Alten Ägypten herausragende Goldschätze. In dieser Form sind die Objekte zum ersten Mal zu sehen. Die Ausstellung eröffnet einen besonderen Blick auf das Gold, das für die alten Ägypter außergewöhnlich große religiöse und symbolische Kräfte besaß. Gold ist das Symbol der Ewigkeit und das heiligste Metall der alten Ägypter. Sie bezeichneten Gold deshalb auch als das Fleisch der Götter. Zahlreiche Objekte sind zum ersten Mal überhaupt in einer Ausstellung zu sehen. Die Exponate stammen aus bedeutenden Museen wie den Staatlichen Museen zu Berlin - Ägyptisches Museum und Papyrussammlung - dem Kunsthistorischen Museum Wien – Ägyptisch-Orientalische Sammlung – und dem Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim sowie aus internationalen Privatsammlungen. www.voelklinger-huette.org Anzeige

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ISBN 978-3-932704-89-5
60 Seiten mit 58 Abbn.,
eBook auf CD


 
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