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   Upcoming and running exhibitions

Ausstellungsbesucher, Museumsprofis und Journalisten finden hier Sonderausstellungen aus ganz Europa. Abgedeckt werden nach ICOM Museen, Ausstellungshallen, Science Centers, Botanische Gärten, Zoos etc Geographisch decken wir die europäische Türkei und Israel zusätzlich ab. Vuele Museen haben leider nicht mehr die Kapazitäten, uns Ihre Ausstellungen mitzuteilen.SQL-Datenbankabfrage sowie oben Abfrage des gesamten Portals mittels Google.

Viel Vergnügen!

Welcome to our exhibition module covering Europe, European Turkey and Israel. According to ICOM we include museums, exhibition halls, science centers, botanical gardens, zoos etc. Due to reduction of personnel, many museums are unable to communicate their exhibitions to us. SQL-query with additional Google search tool for the whole portal. Enjoy!

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Schätze des Südens - Kunst aus 1000 Jahren. 150 Jahre Rosgartenmuseum


Von/from: 02.07.2020  Bis/until: 11.04.2021

Das Rosgartenmuseum Konstanz ist mit seiner umfangreichen Sammlung, aktiven Forschung und großen Sonderausstellungen heute eines der bedeutenden kunst- und kulturhistorischen Museen im Bodenseeraum. Untergebracht in einem originalgetreu erhaltenen spätmittelalterlichen Zunfthaus, sind Räume wie der „Leiner-Saal“ mit seinen neugotischen Vitrinen und herausragenden vor- und frühgeschichtlichen Funden bezaubernde Zeugnisse aus der Gründungszeit.

Damals fielen alte Stadttore und prächtige Wehrtürme: Mitte des 19. Jahrhunderts befreite sich das spätmittelalterlich geprägte Konstanz am Bodensee von Relikten seiner reichsstädtischen Vergangenheit. Das Fortschrittsprogramm der politisch tonangebenden Liberalen verlangte Platz für Gewerbebetriebe, moderne Wohnhäuser und Straßen.

Der Apotheker Ludwig Leiner, Spross einer alten Patrizierfamilie, stellte sich – obwohl selbst kämpferischer Fortschrittsgeist - der Zerstörung des historischen Stadtbildes entgegen. Auf Leiterwagen rettete er gotische Skulpturen, Tafelbilder, Chroniken, Mobiliar und Waffen vor dem Untergang. Vom eben ausbrechenden „Pfahlbaufieber“ der Zeit angesteckt, sammelte er auch eifrig Ausgrabungsgut, darunter die heute weltberühmten Rentier-Ritzzeichnungen auf Knochen aus dem „Kessler Loch“ bei Schaffhausen.

Im leerstehenden Zunfthaus „Rosgarten“, eröffnete Leiner 1870 seine „Alterthumshalle“. Bald kamen die gekrönten Häupter und die besten Wissenschaftler der Zeit, um die teils sensationellen Funde zu bestaunen. Ein Fälschungsskandal um einen betrügerischen Händler erschütterte kurz das Haus, doch sein guter Ruf wuchs beständig. Nach Ludwig Leiners Tod 1901 wurde das Rosgartenmuseum zum familiären Erbfall: Erst 1955 bekam Sigrid von Blanckenhagen (geb. Leiner) als Konservatorin ein städtisches Gehalt. Bis dahin hatten drei Generationen der Familie Leiner das Museum ehrenamtlich betreut. Über 100 Jahre lang trug die Familie herausragende Kunstschätze zusammen und steuerte „ihr“ Haus klug durch Kriege, Inflation und durch die nationalsozialistische Diktatur.

Die Jubiläumsausstellung zum 150. Geburtstag zeigt aus der eigenen Sammlung im ganzen Haus und im Sonderausstellungssaal einmalige „Schätze des Südens“: Gemälde und Skulpturen bedeutender süddeutscher Meister, frühe Buchkunst, Glas, Gold- und Silberarbeiten und historische Zeugnisse aus 1000 Jahren Geschichte des Bodenseeraums.

Der neue Audioguide, Videoclips und spannende Führungen erzählen von der Sammelleidenschaft der Leiners, von kostbaren Gemälden, falschen Papststühlen und versteinerten Krokodilen: Museumsgeschichten mitten aus dem Leben!

Mehr dazu: www.rosgartenmuseum.de

 
Öffnungszeiten / Opening
Dienstag – Freitag: 10 – 18 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag: 10 – 17 Uhr

Veranstalter / Institution
Rosgartenmuseum
Rosgartenstr. 3-5
DE 78462 Konstanz

Tel.: 07531/900 2245
Fax: 07531/900 2608
E-Mail: rosgartenmuseum@konstanz.de
WWW: http://www.rosgartenmuseum.de

… oder kann das weg? Napoleons Nachttopf, Ulbrichts Küchenstuhl und das Taufkleid von Tante Marta


Von/from: 04.11.2020  Bis/until: 17.01.2021

Zwischen Alltag und Aura oder Warum sammeln Geschichtsmuseen?

Die Depots der Geschichtsmuseen sind meist voll von Dingen, die ungewöhnlich, ästhetisch ausge-sprochen anspruchsvoll und oft mit einer faszinierenden Geschichte verbunden sind. Dennoch haben viele von ihnen das Tageslicht seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Warum? Weil sie irgendwie nie in das gerade anstehende Ausstellungsprojekt gepasst haben – eigentlich schade.

In dieser Ausstellung sollen einige von ihnen an die frische Luft und bei der Beantwortung der Frage helfen, warum Geschichtsmuseen sammeln und was es wohl mit der vielbeschworenen Aura der Dinge auf sich hat.

Etliche herausragende Objekte aus den Sammlungen des Hauses werden in einer Ausstellung vereint, obgleich sie auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Ein Nashorn, mehrere Türklinken und der Jagdrock Kaiser Wilhelms II. fügen sich dabei ebenso zueinander wie das im Titel genannte Dreigestirn. Der Zusammenhang stellt sich erst durch die Erzählungen her, für die jedes einzelne von ihnen steht. Wie wandelbar der Blick auf die materiellen Hinterlassenschaften unserer Altvordern sein kann, wird deutlich, wenn der Besucher in der Ausstellung unterschiedliche Erzählstränge wählen und so etwas über sozialgeschichtliche, stadthistorische oder sanitäre Aspekte von Nachttopf, Küchen-stuhl oder Taufkleid erfahren kann.

Trotz des hehren Wortes von der Aura verspricht die Ausstellung eine vergnügliche Spritztour zu Erb-stücken unserer Vergangenheit und die Erkenntnis, dass in diesem Falle jedes Ding wenigstens drei Seiten hat.

 
Öffnungszeiten / Opening
Di - So 10 - 18 Uhr

Veranstalter / Institution
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig - Sonderausstellungsräume
Böttchergäßchen 3
DE 04109 Leipzig

Tel.: 0341 9651 316
Fax: 0341 9651 352
E-Mail: stadtmuseum@leipzig.de
WWW: https://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de

Schnee von gestern? Winter in Leipzig – Kulturgeschichte und Zukunft einer Jahreszeit


Von/from: 27.11.2020  Bis/until: 28.02.2021

Der WINTER, geliebt und gehasst, ersehnt und gefürchtet, Frust und Lust; keine Jahreszeit polarisiert so sehr wie er. Hier liegen Freude und Leid eng beieinander.
Was aber passiert mit dem Winter in Zeiten des Klimawandels und seines langsamen Verschwindens? Was wird aus der winterlichen Bilderwelt und Aura, wenn dauerhaft kein Schnee mehr fällt? Wie ver-kraften Mensch und Natur diese Leerstelle, und was können wir gegebenenfalls an ihre Stelle setzen?
Leipzig galt nie als Stadt schneereicher Winter noch des Wintersports. Dennoch wurde und wird der Rhythmus städtischen Lebens und Alltags auch von dieser Jahreszeit geprägt, und viele Leipzigerin-nen und Leipziger sind mit dem Wintersport aktiv verbunden.
Das Stadtgeschichtliche Museum widmet daher dieser rau-besinnlichen Jahreszeit erstmals eine Aus-stellung und erhellt zwischen Nostalgie, Infrastruktur, Kulturgeschichte und Klimasorge alle Facetten, die der Winter in sich trägt.
Winter und Jahresende stehen gerade in Leipzig für eine auch kommerziell intensiv zelebrierte und traditionell klangvolle Weihnachtszeit. Er ist ein Naturphänomen und mit vielen Wetterunbilden verse-hen und daher eine Herausforderung an jeden einzelnen und an die städtische Daseinsvorsorge und Gemeinschaft. Winter ist aber nicht nur Dunkelheit und Einsamkeit, sondern auch die Zeit der Musik, des Eislaufens und der Masken- und Sportlerbälle. Er bringt eine besondere Form des kulinarischen und sinnlichen Genusses mit sich.
Mit einer Fülle unterschiedlicher Objekte, Bilder und Medien sowie mit Mitmachstationen für Groß und Klein zeigt das Stadtgeschichtliches Museum die schönen und die schauerlichen Seiten des Winters, fragt nach seinem Geschmack und den Risiken, ganz ohne Arzt und Apotheker.

 
Öffnungszeiten / Opening
Di - So 10 - 18 Uhr

Veranstalter / Institution
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig - Sonderausstellungsräume
Böttchergäßchen 3
DE 04109 Leipzig

Tel.: 0341 9651 316
Fax: 0341 9651 352
E-Mail: stadtmuseum@leipzig.de
WWW: https://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de


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•TEPPICHART
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