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Sonderausstellungen Upcoming and running exhibitions
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8 gefunden / found
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Wunderkammern Schloss Burgdorf

Von/from: 18.06.2020 Bis/until: 18.01.2030
Die einzigartigen Objekte der drei Sammlungen werden in neu zusammengestellten Wunderkammern in den zahlreichen Schlossräumen ausgestellt.
Die Ausstellung ist in folgenden Sprachen dokumentiert: D/F/E
Führungen finden in folgenden Sprachen statt: D/F
Öffnungszeiten / Opening
April – Oktober: Montag – Sonntag10:00 – 18:00
November – März: Mittwoch – Sonntag 10:00 – 18:00
Letzter Einlass ins Museum: 17:30 Uhr
Geschlossen am 24. und 25. Dezember
Veranstalter / Institution
Museum Schloss Burgdorf
Schlossgässli 1
CH 3400 Burgdorf
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Nürnberg – Ort der Reichsparteitage. Inszenierung, Erlebnis und Gewalt

Von/from: 31.12.2021 Bis/until: 31.12.2026
ACHTUNG: Die Ausstellungsdaten sind technisch bedingt fiktiv.
Seit Anfang 2021 wird das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände umgebaut. Die alte Dauerausstellung wird für die Zeit der Baumaßnahmen durch eine Interimsausstellung in der Großen Ausstellungshalle ersetzt: Dort steht der Ort Reichsparteitagsgelände räumlich und inhaltlich im Zentrum. Eine großformatige Medieninstallation nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Jahre von 1918 bis heute und gibt eine erste Orientierung auf dem weitläufigen Areal. Ein Kaleidoskop an Bildern und Plänen stellt das Gelände in den zeitlichen und topografischen Gesamtzusammenhang.
Vier um die Installation gruppierte Zeiträume beleuchten die Ereignisse auf dem Reichsparteitagsgelände. Die nationale Geschichte wird erstmals durch die lokale Perspektive erzählt. Ausgewählte Objekte tragen ebenso zu dem collageartigen Bild bei wie Dokumente, Filme und Fotos. Zahlreiche Biografien und Zeitzeugenberichte öffnen persönliche Sichtweisen auf das Thema. Bekanntes steht neben Neuem, veränderte Blicke und Erklärungsansätze knüpfen an vorhandenes Wissen an. Medienstationen betonen die Stimmenvielfalt und laden die Besucher ein, sich ein eigenes Bild der Geschichte zu machen.
Die großformatige Medieninstallation "Topografie im Wandel" informiert über die Baugeschichte des Reichsparteitagsgeländes. Die vier Themenbereiche behandeln die Zeiträume 1918-1933, 1933-1939, 1939-1945 sowie 1945 bis 2020.
Veranstalter / Institution
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Bayernstraße 110
DE 90478 Nürnberg
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VIA CLAUDIA AUGUSTA. Eine Kulturachse Europas

Von/from: 12.12.2024 Bis/until: 24.12.2026
Ab 12. Dezember 2024 im Römerlager im Zeughaus
Sie ist die einzige Römerstraße, die den Namen ihres kaiserlichen Urhebers, Kaiser Claudius, trägt. Ausgehend vom nördlichen Italien bis ins bayerische Voralpenland, verband sie das Mittelmeer und den Po mit der Donau. Auch nach Jahrhunderten bildet dieses Bodendenkmal eine Kulturachse für Touristen und Anwohner in drei Ländern und mehreren europäischen Regionen. Zahlreiche römische Relikte sind bis heute nicht nur in Augsburg, sondern entlang der Strecke auch in vielen Museen und manchmal sogar am originalen Ort zu sehen.
Die Ausstellung informiert über den historischen Ursprung dieser bedeutenden Straße und über Möglichkeiten Spuren der römischen Vergangenheit, aber auch bedeutende Sehenswürdigkeiten vieler Epochen entlang der Via Claudia zu entdecken.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Regio Augsburg Tourismus GmbH. Das Endedatum ist fiktiv.
Veranstalter / Institution
'Römerlager' im Zeughaus
Zeugplatz 4
DE 86150 Augsburg
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150 Jahre Berufsfeuerwehr Braunschweig

Von/from: 23.09.2025 Bis/until: 23.09.2026
ACHTUNG: Das Ausstellungsende ist annähernd.
Ausstellung im Altstadtrathaus
Die Dauerausstellung „Mensch, Maschine“ zur Industriegeschichte der Stadt Braunschweig wird um eine neue Themeninsel erweitert: „150 Jahre Berufsfeuerwehr Braunschweig“ – eine eindrucksvolle Zeitreise durch die Geschichte des Brandschutzes, technischer Innovationen und menschlichen Engagements. Die Feuerwehr verbindet seit jeher den Einsatz mordernster Technik mit der Kraft, dem Mut und der Erfahrung der Menschen, die hinter ihr stehen, auch deshalb erhält unser Ausstellungsmotto „Mensch, Maschine!“ nun eine ganz besondere Bedeutung.
Die Themeninsel bietet einen faszinierenden Rundgang durch 150 Jahre Feuerwehrgeschichte, von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Ab dem 23.9.2025 präsentiert das Städtische Museum Braunschweig im Gaußsaal des Altstadtrathauses eine Auswahl an Objekten aus dem Alltag der Feuerwehr, darunter historische Feuermelder, Strahlrohre, Funktechnik und Helme, moderne Rettungsgeräte und einen Tragkraftspritzenanhänger (TSA). Die Ausstellung erzählt Geschichten vom Wandel der Technik, vom Alltag der Feuerwehrleute, von Katastrophen und Rettungseinsätzen und vor allem vom Dienst am Menschen. Ein besonderes Highlight sind die aufwändig gestalteten historischen Feuermelder, die veranschaulichen, wie Alarmierung einst funktionierte – lange vor Smartphones und digitalen Einsatzleitsystemen.
Veranstalter / Institution
Altstadtrathaus Städtisches Museum Braunschweig
Altstadtmarkt 7
DE 38100 Braunschweig
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Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU. Eine Ausstellung von Regina Schmeken

Von/from: 15.10.2025 Bis/until: 07.07.2026
Süleyman Taşköprü wurde am 27. Juni 2001 in seinem Lebensmittelladen in der Schützenstraße in Altona von zwei Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) ermordet. Er war eines von zehn Todesopfern einer brutalen Anschlagsserie, die zwischen 2000 und 2007 in acht deutschen Städten von Mitgliedern des NSU verübt wurde. Die Opfer waren neun Männer türkischer und griechischer Abstammung sowie eine Polizistin. Bei zwei Sprengstoffanschlägen des NSU in Köln gab es zudem viele Verletzte und Schwerverletzte. Die Verbrechen, die von den Ermittlungsbehörden lange nicht als rechter Terror identifiziert wurden, beschädigten das gesellschaftliche Miteinander in Deutschland tiefgreifend.
Die Künstlerin Regina Schmeken besuchte 2013 und 2015/2016 die Tatorte des NSU. Ihre großformatigen Schwarzweißaufnahmen zeigen die verstörende Normalität der Schauplätze von Hass und Gewalt inmitten deutscher Städte. Ihre Fotografien versuchen das Ungeheuerliche dieser Taten begreifbar zu machen und rufen in Erinnerung: Die Attentate waren Angriffe auf universelle Menschenrechte und damit auch auf unsere gesamte Gesellschaft. Der Ausstellungstitel verweist auf die Orte der Verbrechen, sowie auf die nationalsozialistische Propagandaformel „Blut und Boden“. Der NSU berief sich auf diese Ideologie und hielt sich durch sie für berechtigt, Menschen zu töten. Die Ausstellung reflektiert nicht nur die brutalen Taten, die vor 25 Jahren, am 9. September 2000 in Nürnberg mit der Ermordung von Enver Şimşek begannen, sie gedenkt vor allem auch der Menschen, die ihr Leben verloren haben.
Das Altonaer Museum erinnert an Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter. Am 27. Juni 2026 jährt sich der Mord an dem 31jährigen Süleyman Taşköprü, der in der Schützenstraße in Bahrenfeld verübt wurde, zum 25. Mal.
zus. Veranstaltungen / additional events
Begleitend zur Ausstellung lädt ein zusätzlicher Raum mit Videointerviews von ZeitzeugInnen, Engagierten und Betroffenen und mit einer partizipativen Installation dazu ein, über das Erinnern nachzudenken: Wer waren die Getöteten? Wer erinnert, an wen wird erinnert – und wer wird übersehen? Der Raum thematisiert auch die rechte Gewalt in Hamburg seit 1945 und informiert darüber, wie sich jede und jeder gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung im Alltag engagieren kann.
Veranstalter / Institution
Altonaer Museum
Museumstr. 23
DE 22765 Hamburg
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