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Sonderausstellungen Upcoming and running exhibitions
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5 gefunden / found
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VIA CLAUDIA AUGUSTA. Eine Kulturachse Europas

Von/from: 12.12.2024 Bis/until: 24.12.2026
Ab 12. Dezember 2024 im Römerlager im Zeughaus
Sie ist die einzige Römerstraße, die den Namen ihres kaiserlichen Urhebers, Kaiser Claudius, trägt. Ausgehend vom nördlichen Italien bis ins bayerische Voralpenland, verband sie das Mittelmeer und den Po mit der Donau. Auch nach Jahrhunderten bildet dieses Bodendenkmal eine Kulturachse für Touristen und Anwohner in drei Ländern und mehreren europäischen Regionen. Zahlreiche römische Relikte sind bis heute nicht nur in Augsburg, sondern entlang der Strecke auch in vielen Museen und manchmal sogar am originalen Ort zu sehen.
Die Ausstellung informiert über den historischen Ursprung dieser bedeutenden Straße und über Möglichkeiten Spuren der römischen Vergangenheit, aber auch bedeutende Sehenswürdigkeiten vieler Epochen entlang der Via Claudia zu entdecken.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Regio Augsburg Tourismus GmbH. Das Endedatum ist fiktiv.
Veranstalter / Institution
'Römerlager' im Zeughaus
Zeugplatz 4
DE 86150 Augsburg
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NOVAESIUM. Eine Zeitreise ins antike Neuss

Von/from: 12.10.2025 Bis/until: 31.12.2026
ACHTUNG: Neue Dauerausstellung mit fiktivem Ende.
Es ist soweit! Das antike Neuss lässt sich wieder neu entdecken. Die Römische Sammlung kehrt zurück in die Ausstellungsräume im Clemens Sels Museum Neuss. Nach über drei Jahren umfassender Sanierung lädt die Neupräsentation der beeindruckenden Römischen Sammlung zu einer erlebnisreichen Begegnung mit der Antike ein. Novaesium – der älteste römische Militärstandort am Niederrhein – ist nicht nur wichtiger Bezugspunkt für die Geschichte der Region, sondern die archäologischen Funde ermöglichen zugleich eine faszinierende Zeitreise in ein über 2000 Jahre altes römisches Legionslager.
Das in Gnadental gelegene Legionslager, bekannt als „Koenenlager“, sowie das Kleinkastell und der Wachturm auf dem Reckberg zählen seit 2021 zum UNESCO-Welterbe. „Wir freuen uns, der damit einhergehenden Verpflichtung nachzukommen“, so Museumsdirektorin Dr. Uta Husmeier-Schirlitz, „die Bedeutung dieser UNESCO-Welterbestätten einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.“ Die umfassende Neukonzeption der Römischen Dauerausstellung, kuratiert von Dr. Carl Pause, wird am Sonntag, 12. Oktober 2025, eröffnet. Grundlage der inhaltlichen Neuausrichtung sind die von der UNESCO definierten Leitthemen „Das Koenenlager: eine Blaupause römischer Legionslager“ und „Kleiner Grenzverkehr“. Auch die neusten Forschungsergebnisse zur Architektur der einzelnen Gebäude im Lager sowie dessen damalige Bewohner und Bewohnerinnen, das älteste Porträt eines „Neussers“, der Legat der Legio XVI Gallica, Lucius Cornelius Pusio und ein Münzhortfund sind wichtige Bestandteile der analogen wie digitalen Vermittlung.
Um Besucher*innen einen anschaulichen und barrierefreien Zugang zum Alltagsleben in Novaesium zu ermöglichen, konnten in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Institut der Universität zu Köln und mit Unterstützung des Landschaftsverbands Rheinland fotorealistische Rekonstruktionen ausgewählter Fundorte erarbeitet werden. Diese digitalen Großbilder veranschaulichen das Leben in und um die Militärstadt.
Der Gesamtüberblick des Legionslagers in Neuss und seine Einbettung in die Umgebung im 1. Jh. nach Chr. aus der Vogelperspektive beeindruckt genauso wie der detaillierte Blick in die mit Geschäften gesäumte Via Principales.
Die Neupräsentation bietet ein facettenreiches Ausstellungserlebnis, das archäologische Forschung, museale Präsentation sowie digitale und analoge Vermittlung in enger Verbindung zusammenführt – und das römische Erbe von Neuss lebendig werden lässt.
Die Ausstellung lädt Besucher*innen aller Altersgruppen dazu ein, das antike Novaesium neu zu entdecken. Ein Highlight für Geschichtsinteressierte und Familien gleichermaßen!
Veranstalter / Institution
Clemens-Sels-Museum
Am Obertor
DE 41460 Neuss
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Schatzfunde – versteckt, verschollen, entdeckt

Von/from: 16.10.2025 Bis/until: 28.06.2026
Einer der grössten römischen Silberschätze Europas. Keltischer Goldschmuck, der einst riesige Götterstatuen schmückte. Oder die im Rhein versenkte Beute eines Meisterdiebs: Die Ausstellung «Schatzfunde – versteckt, verschollen, entdeckt» begibt sich auf die Spuren der spektakulärsten Funde der Region Basel. Zu sehen sind Schätze von der Bronzezeit bis in die Gegenwart aus der Nordwestschweiz, dem Elsass und Südbaden.
Warum wurden die wertvollen Gegenstände einst vergraben, versteckt oder im Rhein versenkt? Als Zeugen vergangener Zeiten erzählen sie von Reichtum und religiösen Praktiken – aber auch von Krieg, Verfolgung und persönlichen Schicksalen, die eng mit der Geschichte des Dreiländerecks verwoben sind.
Der älteste Schatz wurde vor über 3500 Jahren versteckt, der jüngste 1995. Im Fokus stehen nicht nur die Schätze selbst, sondern auch die erstaunlichen Auffindungsgeschichten. Manche Funde wurden zufällig
entdeckt, andere durch akribische archäologische Arbeit ans Licht gebracht.
Ein Höhepunkt ist der römische Silberschatz von Kaiseraugst, einer der grössten Europas. 270 Objekte aus fast 60 Kilogramm Silber werden in der Ausstellung präsentiert. Ein Bagger riss den Schatz im Dezember 1961 aus dem Boden – unerkannt. Bedeckt durch Schnee und Matsch blieben die Silbergegenstände liegen. Die Fundstücke wurden von Anwohner:innen und Passant:innen entdeckt und landeten in Kellern und sogar auf Abfallhaufen. Durch kriminologischen Spürsinn gelang es den Archäologen Monate später, den Grossteil des Schatzes ausfindig zu machen.
Zu sehen ist auch Falschgeld aus Läufelfingen, das gespalten und damit im staatlichen Auftrag entwertet wurde. Zum Vorschein gekommen sind die 170 Jahre alten Zehn- und Zwanzig-Räppler auf einer Baggerschaufel. Wie und warum sie in den Boden gelangten, bleibt allerdings ein Rätsel.
Gezeigt wird auch ein keltischer Goldschatz, der 1883 von Bauarbeitern beim Ausbessern von Hochwasserschäden des Rheins an der französischen Grenze zu Basel gefunden wurde. Sie verkauften das Gold an verschiedene Museen oder liessen es einschmelzen. Der noch erhaltene Goldschmuck befindet sich heute im archäologischen Nationalmuseum von Paris wird zusammen mit wiederentdeckten Goldmünzen aus dem Schatz erstmals in Basel präsentiert.
Fundorte:
Zu sehen sind Schätze aus: Ammerschwihr, Augst, Basel, Biederthal, Birsfelden, Bubendorf, Colmar, Füllinsdorf, Gerstheim, Habsheim, Holderbank, Hüningen, Istein, Kaiseraugst, Läufelfingen, Liestal, Muttenz, Nunningen, Oberschopfheim, Ormalingen, Ottmarsheim, Pfeffingen, Reinach, Vogelgrun, Vogtsburg-Burkheim, Waldenburg, Windisch, Zurzach.
Veranstalter / Institution
Historisches Museum in der Barfüsserkirche
Barfüsserplatz
CH 4051 Basel
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Eiszeit: Leben vor 17 000 Jahren

Von/from: 25.10.2025 Bis/until: 15.03.2026
Wie lebten die Menschen in unserer Region am Ende der letzten Eiszeit? Welche Tiere streiften damals durch die Landschaft, und wie viele Menschen wohnten vor rund 17 000 Jahren hier? Die als Familienausstellung konzipierte Schau gibt Antworten auf diese und weitere Fragen. Sie nimmt die Besuchenden mit auf eine faszinierende Reise zu Mammuts und Rentieren, zu Jägerinnen und Sammlern. Als besonderes Highlight ist das «Weidende Rentier» – das bekannteste Fundstück aus der berühmten Kesslerlochhöhle – erstmals im Original in der Schweiz zu sehen.
Vor rund 17 000 Jahren kehrten nach dem Rückzug der Eiszeitgletscher wieder Menschen in unsere Region zurück. Die Welt sah damals ganz anders aus als heute: Rentierherden, Moschusochsen und mächtige Mammuts zogen durch die karge Kältesteppe. Die Menschen folgten den Tieren und trafen sich im Frühling bei der Kesslerlochhöhle zur Rentierjagd. In der Umgebung fanden sie Feuerstein, dessen scharfe Kanten sie nutzten, um Werkzeuge, Waffen und sogar Nadeln für ihre Kleidung herzustellen. Auch die Kunstwerke der Eiszeitmenschen zeugen von grosser Kreativität und handwerklichem Geschick.
In der Ausstellung zeigt ein digital erstelltes Panoramabild die Region am Ende der Eiszeit. Ein lebensgrosses Mammutreplik, Tierpräparate von weiteren eiszeitlichen Tieren und spannende Originalfunde machen erfahrbar, wie die Eiszeitmenschen lebten, was die Forschung heute über sie weiss – und wo Rätsel bleiben. Interaktive Medienstationen und Hands-on-Angebote ergänzen die Exponate und laden kleine und grosse Besuchende dazu ein, selber aktiv zu werden und in das Leben vor 17 000 Jahren einzutauchen.
ZURÜCK IN DIE EISZEIT – HANDS-ON FÜR DIE GANZE FAMILIE
Durch die Zeitmaschine geht’s mitten hinein in die Eiszeit: Überall in der Ausstellung fordern Mitmachstationen dazu auf, eigene Erfahrungen zu machen. Hier können Besuchende mit scharfem Feuerstein Geweih und Holz bearbeiten, aus Pflanzenfasern robuste Schnüre zwirnen oder aus Muscheln einen eigenen Eiszeit-Schmuck gestalten. Wer Lust auf mehr Abenteuer hat begibt sich mit der Virtual-Reality-Brille auf Rentierjagd.
DAS WEIDENDE RENTIER – EIN SENSATIONSFUND KEHRT FÜR DIE AUSSTELLUNG IN DIE SCHWEIZ ZURÜCK
Als 1874 bei den ersten Grabungen in der Kesslerlochhöhle reich verzierte Objekte entdeckt wurden, galt dies als archäologische Sensation. Die Funde zeigen lebensecht dargestellte Tiere, kunstvolle Ornamente und geheimnisvolle Zeichen – insbesondere Lochstäbe und Speerschleudern wurden mit aussergewöhnlicher Präzision verziert. Weltweite Bekanntheit erlangte vor allem die Ritzzeichnung des «Weidenden Rentiers». Das Original wurde vor 150 Jahren vom damaligen Finder an den Gründer des Rosgartenmuseums Konstanz verkauft. In Schaffhausen war das Stück bisher nur in einer Kopie zu sehen. Dank der grosszügigen Leihgabe des Rosgartenmuseums ist das wertvolle Original nun erstmals seit seiner Entdeckung – und nur für die Dauer der Ausstellung – wieder in Schaffhausen zu sehen.
Veranstalter / Institution
Museum zu Allerheiligen Schaffhausen
Baumgartenstrasse 6
CH 8200 Schaffhausen
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Antike Reloaded. Von Asterix bis Amor

Von/from: 30.11.2025 Bis/until: 07.06.2026
Die Faszination für die Antike ist bis heute ungebrochen. Doch wie hat sich der Blick auf diese Epoche über die Jahrhunderte hinweg verändert? Gemälde und Skulpturen, Zeichnungen, Druckgrafiken und Comics geben Auskunft über die Antike als reiche Inspirationsquelle und ihre vielgestaltigen Einflüsse auf Mythen und Mode, auf Architektur und Bildhauerei. Anhand von rund 100 Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Clemens Sels Museums Neuss zeigt sich einmal mehr, was „Antike Reloaded“ bedeuten kann.
Die Begeisterung für Erzählungen der Mythologie rund um das Leben, Lieben und Leiden von Venus, Mars, Amor & Co. erlebt aktuell insbesondere in der Popkultur eine wahre Renaissance – von Serien und Filmen über Romane und Comics bis hin zu Computerspielen. Die Abenteuer antiker Götter und Göttinnen, Helden und Heldinnen waren bereits für Künstler*innen seit der frühen Neuzeit eine Quelle der Inspiration. Die einstige Allgegenwart mythologischer Themen lässt sich eindrücklich an zahlreichen Werken nachvollziehen: von Sonnengott Apollo und der Jagdgöttin Diana bis hin zu Herkules und fabelhaften Monstern wie der Sphinx oder dem dreiköpfigen Höllenhund Zerberus. Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Drucke von Gustave Moreau, Odilon Redon oder Ker Xavier-Roussel, Walter Crane, Max Klinger und Hendrick Goltzius laden zu einem spannenden Streifzug durch die Welt antiker Mythen und Sagen ein.
Auch der Einfluss der antiken Mode auf die künstlerischen Darstellungen von Bekleidung ab dem 16. Jahrhundert lässt sich in vielfachen Varianten nachweisen. Die Gewänder – von Tunika und Toga bis hin zur antiken Rüstung – inspirierten und beflügelten das Schaffen vieler Künstler*innen. So lassen sich in Werken von Albrecht Dürer und Georg Pencz über
Angelika Kauffmann und Dante Gabriel Rossetti bis hin zu Max Klinger und James Ensor vielgestaltige Formen von antikisierenden Bekleidungsstücken finden.
Seit Goethes berühmter Reise verbinden sich mit Italien südliche Sehnsuchtsbilder, die viele Künstlergenerationen magisch anzogen. Über Jahrhunderte hinweg war Rom Traum und Ziel unzähliger Reisender. Namhafte Künstler*innen von Giovanni Battista Piranesi über Guido Reni bis hin zu Johann Wilhelm Schirmer folgten den Spuren jener Grand Tour, die seit dem späten 16. Jahrhundert Adelige nach Italien unternommen hatten. Sie ließen sich von den antiken Schätzen und der lichtdurchfluteten Campagna inspirieren und setzten Rom in zahlreichen Arbeiten ein faszinierendes Denkmal.
„Die spinnen, die Römer!" – Dieser Ausspruch der Comic-Helden Asterix und Obelix ist längst legendär. Die beiden unerschrockenen Gallier hatten ihren ersten Auftritt 1961 und noch immer erfreuen sich die Kultfiguren aus Frankreich großer Beliebtheit. Die erfolgreichsten Comicfiguren Europas prägten über Generationen das Bild der römischen Antike. Eine gezielte Auswahl historischer Comics, Animationszellen und -zeichnungen sowie Spielfiguren lädt zu einer Zeitreise in das Jahr 50 v. Chr. ein, als ganz Gallien von den Römern besetzt war. Und in einer Comic-Leseecke können Besucher*innen in allen bisher erschienen Asterix-Heften nach Herzenslust schmökern.
Veranstalter / Institution
Clemens-Sels-Museum
Am Obertor
DE 41460 Neuss
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